Nagelbeissertherapie

Eine kleine Erfolgsgeschichte

Ich beobachte immer wieder Menschen, weiblich oder auch männlich, die mit eingerollten Fingerkuppen am Tisch sitzen. Sie schämen sich ihre abgekauten Fingernägel zu zeigen. Die Fingerkuppen sind wulstig und die Eponychum (Nagelhaut) ist entzündet, eingerissen und oft auch blutig.

Es gibt Abhilfe für Nagelbeisser – nämlich die Nagelbeissertherapie.

Meine Erfahrung ist, dass sich 90% der Nagelbeisser bereits nach 3 bis 4 Monaten das Nagelkauen abgewöhnen konnten.

Ziel ist es einerseits, die Nagelplatte wieder in eine normale Länge und Form zu bringen, sowie andererseits die wulstige Fingerkuppe zu heilen.

So funktioniert’s

Zuerst wird die Nagelplatte mit einem speziellen Gel auf eine dem Nagelbett entsprechende Länge angepasst. Anschliessend wird auf die neue Nagelplatte ein natürlich aussehender  Nagel (naturfarbenes Rändchen) gezeichnet.

Die Länge des neuen Nagels überläuft die Fingerkuppe nicht!

Das heisst, Nagelbeisser haben am Anfang der Therapie kurze, aber normal aussehende Fingernägel.

Nagelbeisser vorher

Nagelbeisser vorher

Nagelbeisser nachher

Nagelbeisser nach der ersten Behandlung

 

Die Erfahrung hat gezeigt, dass bereits innerhalb einer Woche die hintere Nagelhaut nicht mehr blutig und eingerissen ist.

Am Anfang einer Nagelbeissertherapie sind die Abstände für die Erneuerung der Nagelplatte relativ kurz. Das heisst, die KundInnen sollten sich bewusst sein, dass eine Kontrolle und eine allfällige Korrektur alle zwei Wochen fällig ist, bis die eigentliche Nagelplatte wieder ihre ursprüngliche Form und Länge erreicht hat.

Nach der Therapie kann, wenn gewünscht, mit einer Naturnagelverstärkung weiter gemacht werden, bis eine 100%ige Garantie gegeben ist, dass nicht wieder mit dem Nagelkauen begonnen wird.

Gewöhnen Sie sich das Nagelbeissen ein für alle mal ab und erhalten Sie Ihre gepflegten Hände zurück:


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